Biografie

Eine »unerhörte Musikalität« bescheinigte Daniel Barenboim der jungen Pianistin Leonie Karatas, als sie ihm im Alter von 14 Jahren vorspielte, – heute gehört die Musikerin zu den »großen Nachwuchshoffnungen am Klavier« NDR Kulturredaktion

»There wasn’t a dry eye onstage at this morning’s dress rehearsal« Binnie Brennan, Bratschistin des Symphony Nova Scotia

»I think, she has ‚it‘« Chris Alder, Produzent

»Sie mit der Brahms Sonate in f-Moll zu hören, ist, als säße Clara Schumann selbst am Klavier« Jens Bose, Komponist

»Sie sind eine ganz außergewöhnlich hochbegabte Pianistin« Simone Young, Dirigentin

»Ein Ausnahmetalent« Peter Buck, Melos Quartett

»Ihre Musik hat eine heilende Wirkung« sagte eine Konzertbesucherin nach einem Konzert mit Werken von Schumann und Beethoven

»Ich meinte, diese Sonate in- und auswendig zu kennen und habe von Ihnen heute trotzdem viele neue Details und Aspekte kennengelernt. Das war eine spannende Reise.« Sagte ein Konzertbesucher nach einem Konzert in der Philharmonie Berlin, mit Schuberts B-Dur und Liszts h-Moll Sonate.

»Ihre Finger bewegten sich von solch einer Geschwindigkeit, dass es keine Kamera der Welt erfassen könnte.« Nach einem Konzert in Nikosia mit Beethovens Waldstein Sonate, Schumann und Bach-Busoni.

 

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Pianistischer Werdegang

 

1991 in Stuttgart geboren, wusste Leonie Karatas (née Leonie Rettig) bereits als Kind genau, was sie wollte. In einem Interview mit IDAGIO beschreibt sie dies sehr eindrücklich: »Ich glaube nicht, dass ich jemals entschieden habe, Pianistin zu werden […] Vielmehr begleitete mich immer diese innere Sicherheit, und ohne sie jemals zu hinterfragen, war es für mich vollkommen selbstverständlich, diesen Weg zu gehen.«

Konzerteinladungen führten Leonie Karatas zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Altmark Festspielen und dem MiTo Festival in Mailand und Turin; Klavierabende und Meisterkurse u.a. nach Kanada, Portugal, China, Südafrika, Zypern, in die Ukraine, die Schweiz, nach Argentinien und Italien.

Leonie Karatas spielte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Landeskapelle Eisenach, erhielt eine Einladung des Helsingborg Symphony Orchestra und war mit dem Dirigenten Bernhard Gueller und dem Symphony Nova Scotia und Symphony New Brunswick in Kanada auf Tournee. Ihre erste Tournee durch China im Jahr 2019 war so erfolgreich, dass sie sogleich für eine weitere im selben Jahr engagiert wurde.

 

Sie ist zudem begeisterte Kammermusikerin: Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Tanja Tetzlaff und Elisabeth Kufferath, der Posaunist Hannes Dietrich und Solisten des Symphony Nova Scotia mit denen sie bei einem Festival in Kanada u.a. Schuberts Forellenquintett aufführte. Weitere Einladungen erfolgten im Rahmen des Beethovenfest Bonn und verschiedentlich mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker: Mit der Geigerin Anna Mehlin spielte sie im Duo sowie im Trio mit dem Cellisten David Riniker u.a. bei einer Veranstaltung vor dem Bundespräsidenten, sie spielte mit Stanley Dodds und Stephan Koncz sowie mehrfach mit Alexander Bader und Richard Duven. Einladungen im Rahmen der Osterfestspiele 2020 in Baden-Baden sowie beim darauffolgenden Beethoven-Marathon im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin 2020 mussten aufgrund der Pandemie abgesagt werden, dafür wurde ihr Konzert mit Bader und Duven für die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker aufgenommen und veröffentlicht. Im November 2020 wurde sie von Daniel Hope zu einem Auftritt in seiner Reihe Hope@Home eingeladen. Seit 2020 ist sie zusätzlich bei der von Patricia Barthel ins Leben gerufenen Klavierschule Klavierkinder als Pädagogin tätig. Eine Ausbildung der nächsten Generation und das Weitergeben des eigenen Wissens ist für Leonie Karatas nicht nur auf internationaler Bühne im Rahmen von meist zeitlich sehr begrenzten Meisterkursen eine Herzensangelegenheit. Die Gründung einer Musikschule mit komplexen und vielschichtigen, fächerübergreifenden Lehrmethoden sowie -angeboten ist eine langjährige Vision, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll.

Sie selbst studierte in Hannover bei Vladimir Krainev, Schüler des legendären russischen Musikpädagogen Heinrich Neuhaus. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Werke von den Sonaten Domenico Scarlattis bis hin zur Klaviersonate von Henry Dutilleux.

Einspielungen

Im Juni 2022 erscheint Leonie Karatas‘ Debut Album La Vita bei EuroArts Music mit Werken der tschechischen Komponistin Vitezslava Kapralova. Eine vom Altphilharmoniker Rudolf Weinsheimer und Gründer der 12 Cellisten gesponserte Liveaufnahme der B-Dur Sonate D 960 von Schubert und Liszts h-Moll Sonate im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin wurde 2018 zunächst exklusiv auf der Streaming-Plattform IDAGIO veröffentlicht, im Frühjahr 2020 erschien sie als Bonus-CD zusammen mit 25 berühmten Klavierkonzerten in der attraktiven DVD-Edition 25 Classic Piano Concertos beim Label EuroArts Music und wird in Kürze ebenfalls als weitere CD erscheinen.

Schriftstellerisches und soziales Engagement

Für die Edition 25 Classic Piano Concertos schrieb Leonie Karatas eigens einen umfangreichen und alles andere als alltäglichen Booklettext. Daraus entstand die Idee für ein Buch, das vom Staccato-Verlag 2022/23 veröffentlicht wird. Überhaupt spielt das Schreiben neben ihrer pianistischen Tätigkeit eine große Rolle und sie veröffentlicht regelmäßig Texte auf ihrem Blog, A pianists mind. Dabei bezieht sie auch zu politischen Themen Stellung und engagiert sich in verschiedenen sozialen Projekten: So spielte sie 2013 für die Deutsch-Israelische Gesellschaft ein Benefizkonzert, das wegen wiederholter Drohungen unter Polizeischutz gestellt werden musste. 2016 organisierte sie unter dem Eindruck der Flüchtlingskrise 2015/16 ein Benefizkonzert zugunsten der UNICEF im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, für das sie als Mitwirkende nicht nur die Schauspielerin Katja Riemann gewinnen konnte, sondern auch dieSchirmherrschaft unter Frau Prof. Monika Grütters, damalige Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie spielte mehrfach für die Aktion 100.000 in Ulm und engagierte sich darüber hinaus selbst aktiv in der Flüchtlingshilfe, insbesondere in den Jahren 2015/2016. Seit 2013 hat sie ein Patenkind bei PLAN Deutschland.

Leonie Karatas ist Steinway Artist.

Leonie Karatas spielt einen Steinway D Flügel, der seit 2021 exklusiv von energieteam süd gmbh gesponsert wird.

  • Brahms und Schubert: zwei Sonaten
  • Vitezslava Kapralova und Robert Schumann: Fantastische Welten
  • Repertoireanfragen, z.B. zu einem jeweiligen Thema, werden gerne entgegengenommen.

Werfen Sie hier einen Blick in meine große Repertoireauswahl:             Repertoire Solo/Konzerte/Kammermusik

 

 

10. Juni 2022
Deutschland

Release des Debut Albums „La Vita“ für EuroArts Music

August 2022
Deutschland

VielKlang Festival, Tübingen – Details folgen

Oktober 2022
Deutschland

Mozarts Klavierkonzert in C-Dur KV 467 unter der Leitung von Markus Huber und der Philharmonie Südwestfalen

Juni 2021
Deutschland

CD Produktion mit PicaroMedia für EuroArts

März/April 2021
Deutschland

Geplant war eine Tournee mit dem Werk “Quatour pour la fin du temps”, die aufgrund der momentanen Lage verschoben werden musste und hoffentlich bald nachgeholt werden kann.

Dezember 2020
Istanbul

Konzert mit dem Bosphorus Philharmonic Orchestra – Details folgen

Hörbeispiele

Johannes Brahms - Sonate Nr. 3, Op. 5 - 2. Satz

von Leonie Karatas

Pressespiegel

»Leonie Karatas (née Rettig) glänzte mit großer Gestaltungskraft am Konzertflügel. […]ein etwas außergewöhnliches Programm, das nur zwei ausgedehnte Werke umfasste. Allerdings ging es dabei um zwei Schlüsselwerke, die eine bestimmte geistes- und kunstgeschichtliche Situation repräsentieren und damit existenzielle Probleme berühren. Sie verfügt über Ausdruckswerte vom dämonisch drohenden oder überirdisch leuchtenden Pianissimo bis zum explosiven Fortissimo, vom scheinbar ratlos sich in sich selbst drehenden Stillstand bis zur rasenden Eruption. Und das alles gestaltet Leonie Karatas nicht als pianistischen Ego-Trip oder Prunksucht am Klavier, sondern als scheinbar von spieltechnischen Voraussetzungen unabhängige, in ihrer Authentizität kaum noch überbietbare Spiegelung geistig-seelischer Vorgänge, in deren Zusammenhang jedes Detail sein eigenes Leben gewinnt.« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

»Hingeknallte Akkorde oder heruntergeratterte Oktaven gibt es bei ihr nicht. Sie spielt unforciert und natürlich, mit warmem, runden Ton, kann ihn auch mal verschleiern, bleibt aber immer klar und konturenscharf, wo es nötig ist. Schon beim ersten Stück trug diese seltene Anschlagskultur Früchte. Es reicht von inbrünstiger Kontemplation bis zur Verzückung, beginnt und endet mit einer edlen Gesangslinie in Tenorlage, begleitet von harmonisch schillernden Figurationen in der rechte Hand.« (Schwarzwälder Bote)

Romantische Seelenmusik… »Am Ende gab es Standing Ovations für diese berührende Matinee […]. Mit kontemplativ verinnerlichtem und zugleich hoch konzentriertem Engagement spielte, nein, zelebrierte Leonie Karatas (née Rettig) Schuberts Klaviersonate B-Dur und Brahms’ Klaviersonate f-Moll. Tatsächlich hatte sie mit ihrem luziden Spiel eine Stimmung geschaffen, als ob die materiellen und zeitlichen Grenzen aufgehoben und geradezu transzendent wären. […] Schuberts charakteristische Verlangsamung krönte Karatas dann im Andante sostenuto, als sie das Zeitgefühl aus den Angeln hob und in die romantische Schwebe brachte. […] Bei diesem musikalischen Vortrag kam Adornos Aussage über den Frühvollendeten wahrlich zu sich selbst: “Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen.” Auch der zweite Teil nach der Pause geriet zum außerordentlichen Hörerlebnis, bei dem man mitten unter den gebannt lauschenden Besuchern die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können. […]« (Südwestpresse, 16.02.2016)

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